Dialog zum Formatieren von Speicherkarten.

Akkus voll, Karten leer – mein Vortages-Check von Camcorder und Equipment

Der Tag oder Abend vor einem Dreh gehört immer der AusrĂŒstung. Die checke ich grĂŒndlich, packe alles zusammen und stelle sie fĂŒr den nĂ€chsten Morgen bereit.

Auf diese Weise gehe ich halbwegs sicher, dass mich beim Dreh keine unangenehmen Überraschungen treffen. Leere Akkus, fehlende Speicherkarten – alles Probleme, auf die ich vor Ort gut verzichten kann.

Darauf achte ich beim Check besonders

BLOQ-Akku fĂŒr Kameras.
Isser voll? BLOQ-Akkus haben den Vorteil, dass sie im Handumdrehen wieder geladen sind.

1. Akkus laden. Immer. Auch wenn die Ladeanzeige volle Betriebsbereitschaft zeigt, stecke ich die Akkus noch einmal auf das LadegerĂ€t. Denn ein leerer Akku kann Dir den ganzen Drehtag verhunzen. Wichtig ĂŒbrigens: Mag Eure Kamera noch so klein sein – nehmt immer einen zweiten, vollen Akku mit. Auch beim Urlaubsdreh ist es grausam, wenn plötzlich der Saft wegbleibt und kein Ersatz dabei ist.

Akku testen.
Nicht ganz volle Akkus kommen bei mir nicht mit zum Dreh.

2. Kameras mit Speichermedien bestĂŒcken. In meine beiden Kameras passen je zwei Speichermedien. Damit bestĂŒcke ich die Camcorder auch – selbst wenn zu erwarten ist, dass ich deren KapazitĂ€t nicht ausschöpfen werde. Warum? Weil ich dann bei Problemen immer sofort ein Ersatzmedium dabei habe und nicht lang im Koffer suchen muss.

Speicherkarte im Slot einer Sony NX5E
Vor jedem Dreh formatiere ich die Speichermedien. Außerdem kommen immer zwei Speicherkarten in der Kamera mit – auch bei kurzen Drehs. So kann ich bei Problemen schnell auf die zweite Karte umschalten.

3. Speichermedien formatieren. Damit habe ich dann garantiert die volle Drehzeit zur VerfĂŒgung. Formatiert wird ĂŒbrigens in der Kamera, nirgendwo anders.

Dialog zum Formatieren von Speicherkarten.
Auch auf meiner F3 gilt: Erst formatieren, dann zum Dreh gehen.

4. Kamera ausprobieren. Bevor ich die Kamera einpacke, mache ich eine kurze Probeaufnahme und sehe sie mir in der Kamera an. So weiß ich, dass die Kamera aufnimmt und mich am nĂ€chsten Tage – vermutlich – nicht mit irgendwelchen MĂ€tzchen ĂŒberrascht.

5. Mikrofon checken. Falls Tonaufnahmen anstehen, probiere ich auch noch kurz das Mikro und das Kabel aus. Dabei beschrĂ€nke ich mich auf das Mikrofon, das am nĂ€chsten Tag auch zum Einsatz kommen soll, beispielsweise das Reportage-Mikro. Bei der Gelegenheit schaue ich auch immer gleich noch, dass ich mit einer Sprechprobe eine erste, grobe Aussteuerung mache. Dann geht’s vor Ort schneller.

6. Zusammenpacken. Jetzt den Koffer packen und dabei noch einmal alles ĂŒberdenken: Sind alle Kabel dabei, habe ich Ersatz-Speichermedien, habe ich notfalls Ersatzakkus, ist das Gaffa-Tape an Bord?

Kamerakoffer mit Mikrofonen, Objektiven und Kopfhörer
Mikrofone? Kabel? Kopfhörer? Alles da.

7. Das Zeug einpacken, das sich sonst immer vergesse. Mein Favorit: die Kabeltrommel – ich hol die mal aus dem Schrank…

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