Final Cut Pro X: Marker für die Arbeit mit Interviews

Für einen Film sichte ich gerade eine Stunde Interviews und mache mir Notizen dazu. Zum ersten Mal mache ich das aber nicht konventionell mit Stift, Papier und dem Aufschreiben von Timecodes. Heute verwende ich die Marker in Final Cut Pro X.

Ich habe mir die komplette Interview-Footage in ein eigenes Projekt gepackt und lasse sie von Anfang bis Ende durchlaufen. Bei jeder neuen Aussage setze am Anfang einen Marker. Dafür reicht ein Tastendruck auf [m]. Dann klicke ich den Marker doppelt an und gebe ihm eine Beschreibung.

In Final Cut Pro X kann man Marker setzen und ihnen eine Beschreibung verpassen.
In Final Cut Pro X kann man Marker setzen und ihnen eine Beschreibung verpassen.

Zusätzlich habe ich links neben dem Projektfenster eine Liste der aktiven Marker. Die bekomme ich mit Fenster – Timelineindex einblenden. Außerdem sorge ich dafür, dass nur Standardmarker angezeigt werden.

Für mehr Überblick filtern Sie den Timeline-Index nach Standard-Markern.
Für mehr Überblick filtern Sie den Timeline-Index nach Standard-Markern.

Heraus kommt dennoch eine lange Liste mit über 100 Einträgen. Das ist eine ganze Menge Arbeit. Aber später im Schnitt lohnt der Aufwand – ich muss nicht mutmaßen „da gibt es doch eine Aussage dazu“ und lange in den Quelldaten herumsuchen.

Sobald das Material gesichtet ist, werde ich das Projekt mit der Interview-Footage duplizieren. Dann kann der Schnitt losgehen. Warum vorher duplizieren? Weil ich die Liste mit den Markierungen auf jeden Fall behalten möchte. Beim Schnitt aber werfe ich viel Footage weg – und damit gehen auch die Marker verloren.

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