Spielereien mit Ziegelsteinen, der EOS 7D und dem Glidetrack

Feiertag, Sonne und gepflegter Müßiggang. Die idealen Voraussetzungen für ein paar Spielereien mit der Kamera. Ich habe mir also ein paar alte Ziegelsteine gepackt, sie auf der Terrasse aufgestellt und angefangen, ein wenig zu filmen.

Die Canon EOS 7D habe ich auf eine Glidetrack-Schiene gepackt, die ich zuvor gereinigt hatte und die deshalb besonders sanft und ruckelfrei funktionierte.

Zum ersten Mal habe ich einen Monitor eingesetzt. Den habe ich von der Kamera aus über einen Mini-HDMI auf HDMI-Adapter und ein HDMI auf DVI-Kabel angestöpselt. Das Scharfstellen und Verfolgen der Schärfe funktioniert super damit. Einzig einen Stromanschluss braucht man in der Nähe, denn der alte 19-Zoll-Computer-Monitor hat keine mobile Stromversorgung.

Aufgenommen habe ich das Video in 720p, da hier die Canon 50 Bilder pro Sekunde aufnimmt. Das ist ideal, um Zeitlupeneffekte zu erzeugen. Bei den umkippenden Steinen habe ich das auch gemacht: Zunächst habe ich den zugehörigen Clip in den Cinema Tools auf 25 fps geflagged. Damit hatte ich schon einmal halbe Geschwindigkeit. Den Rest habe ich mit Apple Motion erledigt, das mit „Optical Flow“ eine ganz ordentliche Funktion hat, um Zeitlupen zu berechnen.

Ganz perfekt gefällt mir das Video noch nicht – da ist zu viel Geruckel drin, das wohl von den Kamerafahrten und den sich daher enorm ändernden Bildinhalten abhängt. Mal sehen, ob ich da noch etwas ändern kann.

Update: Ich lade das Video gerade noch einmal in einer Version mit mehr Keyframes hoch. Hoffe, Vimeo kommt damit etwas besser zurecht.

Update: Sieht besser aus, noch nicht ganz ruckfrei, aber besser.

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