Ein Stativ verhindert Wackelbilder

Nutzen Sie für Ihre Videos ein Stativ, wann immer es geht. Viele Videos leiden sehr unter dem Wackeln. Das Auge findet keinen Halt, ist irritiert und der Zuschauer wendet sich ab.

Denn der wackelnde Bildinhalt ist für unser Gehirn nur schwer zu verarbeiten. Wenn Sie im echten Leben einen Gegenstand oder einen Menschen ansehen, wackelt drumherum nichts. Sie erkennen zwar Bewegung innerhalb des Blickfeldes, aber das Blickfeld an sich wackelt nicht.

Normales Kamerastativ reicht oft

Für den Betrieb mit einer einfachen Videokamera reicht in der Regel ein normales Kameratstativ aus dem Elektromarkt. Montieren Sie die Kamera darauf. Achten Sie besonders auf einen waagrechten Stand der Kamera. Nutzen Sie nach Möglichkeit eine Wasserwaage. Viele Stative haben die übrigens eingebaut.

Normale Kamerastative haben allerdings einen Nachteil: Sie eignen sich nicht gut für Schwenks. Denn meist sind die Gelenke so schwergängig, dass sie beim Schwenken ruckeln. Falls Sie vorhaben, häufig mit Schwenks zu arbeiten sollten Sie sich ein hochwertiges Stativ für Filmkameras kaufen. Die sind wesentlich leichtgängiger.

Einbeinstativ

Das Einbeinstativ ist ein praktisches Werkzeug für Unterwegs. Es ist leicht und verringert zumindest die vertikalen Kamerabewegungen so, dass das Bild  ingesamt ruhiger wird. Gängige Einbeinstative sind allerdings auch nur für Digitalkameras der Consumer-Klasse geeignet. Mit einer drei Kilogramm schweren semiprofessionellen Kamera sind die Einbeiner meist überfordert.