Tonaufnahmen auf Events

Ton aus dem Mischpult

Den Ton habe ich mir aus dem Mischpult in die XL2 geholt. Die war, wie gesagt, auch fĂŒr den Livestream zustĂ€ndig. In der XL2 lief auch das Band mit, so dass ich den Ton und das DV-Bild spĂ€ter importieren und in Final Cut Pro weiterverarbeiten konnte.

Der reine Mikro-Ton des Vortragenden ist allerdings reichlich trocken – ideal fĂŒr den Livecast, aber ein wenig zu trocken fĂŒr ein stimmungsvolles Video. Deshalb mische ich in FCP den Ton aus der SD707 mit hinein. Den hat das Rode VideoMic (Amazon-Link) geliefert.

Der Ton aus dem Videomic hatte natĂŒrlich deutlich mehr Hall, aber das erwartet man ja auch in einer Halle, wie sie die Zentrifuge in NĂŒrnberg ist. Außerdem hat das Rode sehr schön den Applaus und die Lacher des Publikums mit aufgenommen.

Ton lÀuft auseinander

Das ZusammenfĂŒgen der Tonspuren aus der XL2 und der Panasonic ist nicht ganz so schwierig wie gedacht. Ich orientiere zunĂ€chst grob am Bild und erledige den exakten Abgleich anhand der Wellenform.

Dumm ist nur eines: Der Ton aus den beiden Quellen lĂ€uft zum Ende der jeweils fĂŒnf Minuten laufenden BeitrĂ€ge auseinander. Der Sound aus der XL2 ist einen kleinen Tick schneller. FĂŒr das erste habe ich mir damit beholfen, dass ich innerhalb der XL2-Tonspur ein paar kleine Schnitte und Pausen gesetzt habe. Ich werde aber mal nachsehen, ob ich das in Soundtrack Pro nicht eleganter lösen kann – hier gibt es ja eine Funktion, um die Tonspur ein wenig zu strecken ohne dass die Tonhöhe darunter leidet.

Zeitdehnungs-Funktion von Soundtrack Pro

Update: In der Tat liefert Soundtrack Pro mit Prozess – Zeitdehnung ein Super-Ergebnis. Außerdem mische ich in Soundtrack Pro auch gleich den Sprecher-Ton mit den HintergrundgerĂ€uschen und exportiere das Ergebnis als AIFF-Datei.

Ton beim nÀchsten Mal

Beim nĂ€chsten Event sehe ich zu, dass ich den Ton aus dem Mischpult nicht nur fĂŒr die XL2 abzweige, sondern auch fĂŒr die SD707. Das sollte einige Arbeit ersparen. Denn dann kann ich das Material der XL2 außen vor lassen und habe einen Arbeitsschritt weniger in der Produktion. Allerdings mĂŒssen wir dann vor Ort zusehen, dass der Mix stimmt. NachtrĂ€glich geht dann nicht mehr viel.

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